Über uns
Das Institut für Affective Computing e.V. (IAC) ist eine gemeinnützige Forschungseinrichtung, die an der Schnittstelle von Informatik, Psychologie und Signalverarbeitung operiert. Wir widmen uns der wissenschaftlichen Erschließung der Mensch-Technik-Interaktion durch die Integration affektiver Dimensionen in technische Systeme. Unser Fokus liegt auf der Erforschung und Entwicklung robuster Algorithmen im Bereich der „Emotion AI“ sowie der objektiven Analyse menschlichen Verhaltens mittels multimodaler Datenquellen. Unser Anspruch ist es, technologische Innovationen durch evidenzbasierte Methoden zu validieren und so einen messbaren Beitrag zur Humanisierung digitaler Technologien zu leisten.






Zusammenarbeit und Innovation
Fortschritte im Bereich des Affective Computing erfordern einen interdisziplinären Ansatz und engen Wissenstransfer. Wir verstehen Innovation als das Ergebnis systematischer Kooperation zwischen akademischer Forschung, industrieller Entwicklung und gesellschaftlichen Akteuren. Das IAC fungiert hierbei als Plattform für Konsortialprojekte, in denen Ingenieure, Datenwissenschaftler und Psychologen gemeinsam an komplexen Problemstellungen arbeiten. Durch die Vernetzung mit Hochschulen und Industriepartnern gewährleisten wir, dass theoretische Modelle in praxistaugliche Applikationen überführt werden, die sowohl technologisch performant als auch ethisch fundiert sind.


Unsere Mission
Die Kernmission des IAC besteht in der Durchführung drittmittelfinanzierter, öffentlich relevanter Forschungsvorhaben. Wir streben danach, wissenschaftliche Erkenntnisse im Feld der affektiven Technologien zu generieren und der Fachcommunity sowie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen („Open Science“). Ziel ist das Schließen der Lücke zwischen roher Datenverarbeitung und der Interpretation komplexer menschlicher Zustände. Wir setzen uns dafür ein, dass Fortschritte in der Künstlichen Intelligenz genutzt werden, um adaptive, resilienzfördernde und menschenzentrierte Systeme zu etablieren.


Forschungsschwerpunkte
Die wissenschaftliche Arbeit des Instituts konzentriert sich auf drei zentrale Säulen:
Emotion AI und Multimodale Signalverarbeitung: Entwicklung und Validierung von Algorithmen zur automatisierten Erkennung affektiver Zustände. Hierbei kommen Verfahren des maschinellen Lernens und der generativen KI zum Einsatz, um Daten aus diversen Modalitäten – darunter mimische Mikroexpressionen, paralinguistische Merkmale und physiologische Biosignale (z. B. EKG, EDA) in Echtzeit zu fusionieren und zu interpretieren.
Empathische Dialogsysteme: Wir untersuchen und modellieren komplexe Verhaltensmuster, um adaptive, kontextsensitiver und sozial intelligente Interaktionssysteme zu gestalten. Wir untersuchen Zusammenhänge zwischen messbarem Verhalten und internen kognitiven, emotionalen und somatischen Prozessen, um die Prädiktion von Nutzerintentionen und -zuständen zu optimieren.
Affektive Technologien und Intervention: Konzeption, Prototyping und psychometrische Evaluation technologischer Systeme, die auf das emotionale Wohlbefinden und die psychische Gesundheit abzielen. Dies umfasst die Entwicklung biofeedback-basierter Anwendungen sowie assistiver Technologien zur Steigerung der Lebensqualität.


Unser Vorsitzender
Prof. Dr. Jarek Krajewski, Vorsitzender des IAC, zählt zu den führenden Experten im Bereich Affective Computing. Er studierte Psychologie, Ergonomie und Signalverarbeitung an der Bergischen Universität Wuppertal und promovierte im Bereich der akustischen Detektion von Schläfrigkeit. Seine akademische Laufbahn umfasst Professuren und Lehraufträge für Mensch-Technik-Interaktion und Ingenieurpsychologie an diversen Forschungseinrichtungen und Universitäten (u.a. Univ. Köln, Univ. Würzburg, WHU Vallendar).
Seine Expertise an der Schnittstelle von wissenschaftlicher Grundlagenforschung und industrieller Anwendung manifestiert sich in der erfolgreichen Akquise und Leitung umfangreicher Drittmittelprojekte. In den vergangenen 10 Jahren verantwortete er ein Fördervolumen von insgesamt 7,5 Millionen Euro aus über 20 öffentlich finanzierten Forschungsvorhaben (u. a. DFG, EU, BMBF, BMWi). Ergänzt wird dies durch Kooperationen mit namhaften Industriepartnern wie Airbus, Bayer, BMW und Sony.
Sein wissenschaftlicher Impact wird zudem durch eine umfangreiche Publikationstätigkeit unterstrichen: Prof. Krajewski hat über 80 begutachtete (peer-reviewed) Artikel veröffentlicht. Sein Einfluss innerhalb der Forschungsgemeinschaft zeigt sich in über 5.000 Zitationen, einem h-Index von 28 sowie einem i10-Index von 60. Damit hat er maßgeblich zur Evidenzbildung und Weiterentwicklung in den Bereichen Emotion AI und Computational Psychophysiology beigetragen.
Kontaktieren Sie uns!
Wir widmen uns der bahnbrechenden Forschung und der Entwicklung fortschrittlicher Algorithmen, die Emotion AI, die Analyse menschlichen Verhaltens und andere affektive Technologien integrieren.
Institute of Affective Computing e.V.
Kaiser-Friedrich Ring 108, 40547, Düsseldorf
Öffnungszeiten
Mo-Fr 9:00-17:30 Uhr
